29.07.2019 | 18:00 Montag, 29.07.2019, Für alle Geschlechter

Nicht aus freien Stücken – Entschädigung für Zwangssterilisierte

Von 1981 bis 2011 galt im TSG ein Operations- und Sterilisationszwang als Voraussetzung für eine Personenstandsänderung. Anfang 2011 erklärte das Bundesverfassungsgericht diese Regelung für verfassungswidrig. Auch in Schweden galt bis 2012 ein Sterilisationszwang, mittlerweile zahlt Schweden Entschädigungen. Cathrin Ramelow und Tsepo A. Bollwinkel durchliefen das Verfahren vor 2011 und setzen sich für Entschädigungen ein. Mitwirkende: Cathrin Ramelow und Tsepo A. Bollwinkel durchliefen das TSG-Verfahren in Deutschland vor 2011. Sie setzen sich für Entschädigungen ein. Ulrika Westerlund, war Vorsitzende von RFSL, dem schwedischen Verband für die Rechte von LSBTIQ Menschen. In dieser Funktion hat sie sich für Entschädigungen stark gemacht. Mittlerweile arbeitet sie für RFSU, einem schwedischen Verband für sexuelle Bildung. Eike Richter, Professor für Öffentliches Recht an der Hochschule der Akademie der Polizei Hamburg. Er hat sich in verschiedenen Zusammenhängen und Funktionen mit Rechtsfragen der geschlechtlichen Identitäten befasst. Sie sind zu Gast bei der gemeinsamen Veranstaltung der Bundesvereinigung Trans* und des Magnus-Hirschfeld-Centrums zum Hamburg Pride. Wir danken der Schwedischen Botschaft für die freundliche Unterstützung!

Veranstalter*in: mhc e.V./Bundesvereinigung Trans*; Ort: Pride House, IFZ, Rostocker Straße 7, 20099 Hamburg, Seminarraum 2