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Banner mit Aufschrift Hamburg zeigt Flagge

Hamburg zeigt Flagge

Zeichen setzen für Vielfalt, Akzeptanz und Weltoffenheit

 

Auch 2026 startet Oliver Greve seine Aktion "Hamburg zeigt Flagge" zusammen mit Hamburg Pride e.V – zum bereits 13. Mal. Von Jahr zu Jahr beteiligen sich immer mehr Hamburger*innen daran und setzen ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und Weltoffenheit. Rathaus, Handelskammer, Bezirksrathäuser und Behörden oder Polizeipräsidium, haben zuletzt mitgemacht, ebenso Theater, Museen, Kirchen und öffentliche Einrichtungen. Dazu Hotels, zahlreiche Firmen und viele Privatpersonen.

2026 findet die Aktion vom 24. Juli bis 3. August statt. Der wehende Regenbogen unterstreicht, dass sich Hamburg weiterhin an die Seite der queeren Community stellt. Je mehr Flaggen in unserer Stadt gehisst werden, desto mehr Lesben und Schwule, bisexuelle, trans* und intergeschlechtliche Menschen werden sich dadurch gesehen und wertgeschätzt fühlen. Seid dabei, unterstützt unsere Aktion und zeigt Flagge – in ganz Hamburg!

Für mehr Infos oder Hilfe bei der Umsetzung, z.B. auch bei Deinem Arbeitgeber, schreib einfach Mail an: flagge@hamburg-pride.de

Flaggen gibt es in verschiedenen Größen bei der Aidshilfe in der Langen Reihe 30, im Onlineshop und bei Hein & Fiete Am Pulverteich 21.

Wer macht mit?

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Die Aktion "Hamburg zeigt Flagge" wird von der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte gefördert.

“Wo die Regenbogenflagge weht, fühle ich mich willkommen”

Oliver Greve ist der Mann hinter “Hamburg zeigt Flagge”. Hier erzählt er, was ihn antreibt – und, was sein Ziel ist

Mann hält Regenbogenflagge in den Händen

Hamburg Pride: Die Aktion “Hamburg zeigt Flagge” gibt es bereits seit 2013. Wie bist du damals auf diese Idee gekommen?

Oliver Greve: Beim Pride in Kopenhagen fiel mir auf, wie viele Regenbogenflaggen dort wehen und da dachte ich: Das muss doch auch in Hamburg möglich sein und legte los.

Was bedeutet die Regenbogenflagge für dich?

Die Regenbogenflagge steht für die Sichtbarkeit und Gleichberechtigung aller Menschen, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder Identität. Wo sie weht, fühle ich mich willkommen und wohl. 

Wie überzeugst du Unternehmen, Behörden und andere Einrichtungen, an der Aktion teilzunehmen? 

Am Anfang war es echt schwierig. Ich habe unendlich viele Mails geschrieben und Telefonate geführt, aber viele sahen keine Notwendigkeit. Auch verschiedenste Formalitäten oder Kostengründe führten zu Absagen. Aber ich blieb dran und mit der Zeit ging es voran. Geholfen hat sicher auch, dass Hamburg seit 2007 am Rathaus die Regenbogenflagge hisst. Inzwischen eröffnen wir auf dem Rathausbalkon offiziell die Aktion “Hamburg zeigt Flagge". 

Mit wie vielen Einrichtungen hast du im Jahr Kontakt?

Über hundert kommen da schnell zusammen. Neben neuen Flaggenpartner*innen wollen auch viele, die bereits mitgemacht haben, wieder „erinnert“ werden.

Hast du ein Ziel, auf das du hinarbeitest? 

In Hamburg gibt es so unglaublich viele Fahnenmasten. Wenn von Jahr zu Jahr zur Pride Week immer mehr Regenbogenflaggen an ihnen wehen, wäre das super. Bislang klappt das ganz gut. Ein Ziel ist, das alle Gebäude rund um die Binnenalster mitmachen. Am Hafen, unserem Tor zur Welt, können es gerne auch noch deutlich mehr Regenbogenflaggen werden.

Was wünscht du dir für Hamburg?

Hamburg ist von je her sehr tolerant und weltoffen, aber auch hier gibt es leider Schritte zurück, Übergriffe und Anfeindungen. Das gilt es zu stoppen. Hamburg muss ein Safe Space für alle Menschen werden.

Was sind die größten Herausforderungen für dein Engagement?

Diverse Vorschriften, Genehmigungsverfahren zur Beflaggung und bürokratische Abläufe können echt anstrengend sein. Was auch dazu führt, dass Zeit dann das größte Thema ist. Ganz plötzlich ist es schon wieder Ende Juli und die Flaggen sollen wehen.

Du organisierst “Hamburg zeigt Flagge” ehrenamtlich. Was motiviert dich?

Ich bin geborener Hamburger und liebe meine Stadt. Dass hier Jahr für Jahr immer mehr Regenbogenflaggen wehen, ist für mich eine echte Herzensangelegenheit. Die vielen tollen Menschen, die ich dabei kennenlerne, motivieren mich sehr.