
Pride Week 2026
Die Pride Week vom 25. Juli bis 2. August 2026 bildet das inhaltliche Herz des Hamburg Pride. Vereine, Initiativen und Gruppen aus der Community organisieren in dieser Zeit Talk, Vorträge, Diskussionen, Aufführungen, Partys, Lesungen und vieles mehr – so vielfältig wie das queere Leben in Hamburg, ist auch die Pride Week. Weit mehr als 100 Veranstaltungen zu queeren Themen finden während in dieser Woche jedes Jahr statt. Traditionell startet die Pride Week mit der Pride Night.
Pride House

Queere Veranstaltungen in St. Georg
Lesungen, Diskussionsveranstaltungen, Workshops und vieles mehr: Das Pride House in St. Georg ist der zentrale Ort für Veranstaltungen während der Pride Week. Es findet vom 26. bis zum 30. Juli statt – wieder in den Räumen des Integrations- und Familienzentrums (IFZ) und der Kinder-, Jugend- u. Familieneinrichtung SCHORSCH in der Rostocker Straße 7. Vereine, Gruppen und Einzelpersonen können im Pride House vom Nachmittag zum Abend kostenlos Veranstaltungen zu queeren Themen durchführen. Die Anmeldung von Veranstaltungen ist für dieses Jahr bereits geschlossen. Das komplette Programm veröffentlichen wir im Juni in unserem Veranstaltungskalender.
Workshop: Queere Superpower
Das Leben als queere Person in einer heteronormativen Gesellschaft ist oft herausfordernd, gerade jetzt. Vieles stellt uns infrage, vieles fordert uns heraus. Doch wir haben grandiose Superkräfte entwickelt, die uns schützen, verbinden, stark machen und empowern! Entdecke und aktiviere deine eigene Power gemeinsam mit Didine – The Queer Mum, nonbinary Drag Queen, Autor*in und Speaker*in aus Hamburg. Seit vielen Jahren schafft Didine Räume für Empowerment, Austausch und queere Sichtbarkeit – warmherzig, humorvoll und klug. In Workshops, Lesungen und Vorträgen verbindet Didine queere Lebensrealitäten mit Themen wie Resilienz, Kreativität, Gemeinschaft und gesellschaftlichem Wandel. Dieser Workshop ist offen für queere Menschen jeden Alters und Backgrounds.
Montag, 27.07.2026 von 18:00 - 20:00 Uhr Pride House, Großer Saal
CSD-Mottotalk: Solidarisch queer!
Mit dem diesjährigen Motto „Solidarisch queer! Haltung zeigen – für eine Zukunft ohne Angst!“ ruft Hamburg Pride e.V. zu mehr Zusammenhalt innerhalb der LGBTQIA+ Community, aber auch in der Gesellschaft insgesamt auf. Angesichts steigender Zahlen von Queerfeindlichkeit und Hasskriminalität ist Zusammenhalt und gemeinsames füreinander einstehen wichtiger denn je. Die Moderatorin Annette Nordhoff diskutiert mit ihren Talkgäst*innen aus Hamburger Vereinen und der Wissenschaft darüber, was Solidarität innerhalb queerer Communities heißt, wie sie sich stärken lässt und wie wir uns gegenseitig unterstützen können. Gleichzeitig geht es auch um die Frage, wie queere Menschen Verbündete in der breiten Mehrheitsgesellschaft gewinnen und deutlicher machen können, dass Vielfalt auf allen Ebenen für alle Menschen und die Stadtgesellschaft insgesamt ein Gewinn ist.
Mittwoch, 29.07.2026 von 19:30 - 21:00 Uhr Pride House, Großer Saal
Regenbogentag

Queere Sichtbarkeit auf dem Hamburger Sommer-DOM
Schon zum zehnten Mal findet in diesem Jahr der Regenbogentag auf dem Hamburger Sommer-DOM statt. Zehn Jahre queere Sichtbarkeit zwischen Wilder Maus und Geisterbahn auf dem größten Volksfest des Nordens – das muss gefeiert werden! Und so ziehen auch am 30. Juli wieder Hunderte Teilnehmer:innen in einer fröhlichen Parade hinter einem rollenden Mini-Riesenrad über das Gelände auf dem Heiligengeistfeld. Auch die Sambaformation „Sambahia“ ist wieder am Start. Treffpunkt ist ab 18:30 Uhr unterm Riesenrad, die Parade startet dort um 19:00 Uhr. Das Ganze endet mit einem großen Get-together beim Biergarten „Dock 12“: Dort legt Denise L‘ auf und sorgt für gute Stimmung und entspanntes Zusammensein. Wer sich vorher oder im Anschluss ins DOM-Getümmel schmeißen will, hat dazu bereits ab 15 Uhr Gelegenheit. Viele Schausteller:innen halten auf dem ganzen Gelände Überraschungen und Vergünstigungen bereit. Regenbogentag auf dem Hamburger Sommer-DOM Donnerstag, 30. Juli, 15:00 Uhr bis 23:00 Uhr Parade: Start um 19:00 Uhr am Riesenrad (DOM-Eingang U St. Pauli).
Donnerstag, 30. Juli
Parade: Start um 19:00 Uhr am Riesenrad (DOM-Eingang U St. Pauli)
11. Hamburger Dyke* March

Solidarität, Protest, Empowerment: Für mehr Lesbische* Sichtbarkeit
Seit 11 Jahren bringt der Dyke* March in Hamburg politischen Forderungen auf die Straße. Auch dieses Jahr lädt die Netzwerkstelle Lesben* in Hamburg / Lesbenverein Intervention e.V. alle inter, trans, cis, nicht-binären, agender Lesben* und Allies herzlich zum 11. Hamburger Dyke* March ein!
Lesben* und trans* Personen in Deutschland sind heute rechtlich besser geschützt als früher. Trotzdem sind sie weiterhin mehrfach von systemischer Diskriminierung sowie von Ausgrenzung und Gewalt in verschiedenen Lebensbereichen betroffen. Besonders gefährdet sind von Rassismus betroffene, migrantisierte sowie geflüchtete Lesben* und trans* Personen. Queeres Leben ist in Gefahr! Konservative in der Regierung machen uns das Leben schwer: Sie delegitimieren unsere Identitäten, sprechen unseren Veranstaltungen den politischen Charakter ab, entziehen unseren Projekten die sowieso geringen Fördermittel. Immer öfter richten sich antifeministische Mobilisierungen gezielt gegen LGBTQIA+. Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt dienen als Feindbilder für politische Akteur*innen vom rechten Rand bis in die vermeintliche politische Mitte. Gewalt gegen Frauen (und damit auch gegen Lesben* und Queers) wird instrumentalisiert, um eine grausame, rassistische Migrationspolitik zu rechtfertigen. Das lassen wir uns nicht gefallen!
Wir fordern: die Entbürokratisierung des Asylverfahrens, die Anerkennung des Aufenthaltsrechts aufgrund real gefährdender Lebenssituationen von Lesben* in den Herkunftsländern, die Erstunterbringung in geeigneten Schutzeinrichtungen sowie den Ausbau von Hilfestrukturen für geflüchtete Lesben*! Wir wollen Safer Spaces, lesben*sensible Bildungs- und Gesundheitssysteme, lesbische* Gemeinschaft – für alle von uns. Für cis, trans, inter*, nicht-binäre, agender Lesben*, für BIPoC Lesben*, (post) migrantisierte Lesben*, mehrgewichtige Lesben*, behinderte Lesben*, jüdische Lesben*, für Lesben* aller Generationen, für Dykes*, Butches und Femmes, für asexuelle, aromantische, bisexuelle, pansexuelle Lesben* – und alle anderen, die sich als Lesben* und Dykes* identifizieren. 11 Jahre Dyke* March Hamburg bedeuten 11 Jahre Solidarität, Protest und Empowerment. Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen – lauter, kämpferischer und sichtbarer als je zuvor!
Datum: Freitag, 31. Juli 2026
Uhrzeit: 18.00 Uhr – 18.30 Uhr Sammeln
Start: 18.30 Uhr
Ort: Gänsemarkt
Abschluss: Spielbudenplatz, Reeperbahn


